

Aufgewachsen bin ich in einem evangelisch- lutherischen Elternhaus. Mein Vater war Diakon und meine Mutter gelernte Gemeindehelferin. Als jüngste von vier Kindern litt ich sehr unter dem Druck meiner Eltern. Mein Vater übte eine solche Willkürherrschaft aus - von der Mutter geduldet und ergänzt, dass ich mich schon früh zu fragen begann: "Gibt es einen Gott?" "Wenn ja, ist er so widersprüchlich?" Und: "Was ist denn mal wirklich wahr, was gilt denn mal für alle?" Und selbstverständlich: "Wozu lebe ich überhaupt?"
"Jesus Christus, ich weiß nicht, ob es Dich gibt. Falls doch, nimm es mir nicht übel, aber ich muss dieses Ganze mit Bibel und Kirche mal hinter mir lassen - ich komme sonst nicht zur Ruhe. Wenn Du magst, dann zeige Dich mir irgendwann, wenn ich vielleicht an Dich glauben kann."